28. Oktober 2026
Was ist ein fairer Preis? Faustregeln für gebrauchte Kinderkleidung
Die häufigste Frage beim Einstellen: Was nehme ich dafür? Eine feste Regel gibt es nicht, aber ein paar Anhaltspunkte helfen. Und weil ihr euch in der Kita wiederseht, ist ein fairer Preis ohnehin die beste Werbung.
Vom Neupreis ausgehen
Als grobe Orientierung: Gut erhaltene Kinderkleidung geht meist für ein Viertel bis ein Drittel des Neupreises weg. Fast neue Teile mit Etikett dürfen etwas mehr kosten, sichtbar getragene deutlich weniger.
Zustand ehrlich einschätzen
- Wie neu: kaum oder gar nicht getragen, keine Spuren.
- Gut erhalten: normale Gebrauchsspuren, nichts kaputt.
- Gebraucht, mit Spuren: kleine Flecken, leichtes Pilling, ausgewaschene Farbe.
Je ehrlicher die Angabe, desto weniger Diskussion bei der Übergabe.
Kleinteile bündeln
Einzelne Bodys oder Socken für 1 € einzustellen lohnt kaum den Aufwand. Pack lieber ein Paket: „5 Bodys Gr. 74“ findet schneller Abnehmer und spart euch beiden Zeit.
Markensachen und Ausstattung
Bei Winterjacken, Schneeanzügen, Kinderwagen oder Laufrädern lohnt ein kurzer Blick, was vergleichbare Teile gebraucht kosten. Hier spielen Marke und Zustand eine größere Rolle.
Verschenken ist auch eine Option
Manches ist zu schade für den Müll, aber den Aufwand eines Preises nicht wert. Bei KitaPasst kannst du Sachen einfach verschenken oder zum Tausch anbieten. Das freut andere Familien – und dein Keller wird trotzdem leer.
Und wenn es nicht weggeht?
Nach ein, zwei Wochen ohne Anfrage hilft oft ein etwas niedrigerer Preis oder ein besseres Foto. Manchmal ist auch einfach gerade niemand in dieser Größe dabei – dann lohnt sich Geduld bis zur nächsten Saison.
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